Weibliche Genitalbeschneidung

SFr. 36.00

Nadia Bisang

1. Auflage 2019
110 Seiten, Broschur 164 x 234 mm
ISBN 978-3-906036-38-0

EUR 34.00 (D)
 Open Access Version

Inhalt

Ein Leitfaden für die professionelle Beratung im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

Weibliche Genitalbeschneidung ( FGM / FGC ) ist ein Thema, mit dem Fachpersonen des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereichs nicht erst in jüngster Zeit konfrontiert sind. Diese kulturelle Tradition verschiedener afrikanischer Gesellschaften, einiger Communities im Vorderen Orient und in Indonesien ist eine Herausforderung für die professionelle an den Menschenrechten orientierte Beratungsarbeit in der Schweiz. Das Buch stellt die wichtigsten Fakten zu kulturellen Hintergründen, Art und Umfang der verschiedenen Eingriffe sowie deren medizinischen Folgen für die betroffenen Frauen dar. Es beschreibt die Rechtslage in der Schweiz, insbesondere mit Blick auf das Thema Kindesschutz. Darüber hinaus stellt es die Herausforderungen dar, mit denen Professionelle im Beratungskontext bei genital beschnittenen Frauen mit Migrationshintergrund rechnen müssen und umreisst die Bedeutung interkultureller Kompetenz und kultursensibler Kommunikation in deren professioneller Beratung. Für alle diese Aspekte und ihr komplexes Zusammenwirken bietet das Buch Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen auf dem Hintergrund einer Synthese vielfältiger nationaler und internationaler Literatur.
Der Leitfaden ist als Arbeitsbuch und Nachschlagewerk für die Praxis konzipiert und soll Beraterinnen schnell und übersichtlich die notwendigen Informationen für die Beratung von genital beschnittenen Frauen zur Verfügung stellen. Die Autorin Nadia Bisang hat selbst mehrere Jahre beim Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz gearbeitet.

 

Die Schriftenreihe Sexuelle Gesundheit und Soziale Arbeit wird vom Institut für Sozialpädagogik und Bildung der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit herausgegeben. Sie bietet einen Publikationsort für Veröffentlichungen, die einen Beitrag zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit in den Handlungsfeldern der sexuellen Gesundheit leisten.

 Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Institut für Sozialpädagogik und Bildung

Diese Publikation wurde durch die Unterstützung der Fondation Sana, der Paul Schiller Stiftung, Caritas Schweiz und dem Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ermöglicht.
Caritas Schweiz und Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz unterstützten die Autorin, Nadia Bisang, bei ihrer Publikationsarbeit.
Fondation Sana

 

 

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